Konzert

Manu Delago © Pascal Triponez

Manu Delago

Der Grammy-nominierte Perkussionist und Komponist Manu Delago ist zurück mit einem neuen Album und seiner bisher größten Liveshow. Circadian (VÖ: 13.9.2019 / One Little Indian Records) ist eine akustische Reise durch die verschiedenen Schlafzyklen, von REM über Leicht- und Tiefschlaf bis zu einem abrupten Erwachen – inspiriert vom zirkadischen Rhythmus des Menschen und Delago's persönlichem Schlafentzug während seiner zahlreichen internationalen Tourneen mit Björk, Olafur Arnalds, Cinematic Orchestra und Anoushka Shankar.

„Bevor die Arbeiten zu diesem Album begannen, war ich für mehrere Monate intensiv auf Tour und reiste kreuz und quer durch fünf Kontinente. Es fühlte sich so an, als wäre ich mit vier Bands gleichzeitig unterwegs und in meinen Träumen fingen die viele Musik und verschiedenen Crews sich an zu vermischen. Ich fand es extrem spannend, wie mein Gehirn versuchte, im Schlaf diese vielen Ereignisse zu verarbeiten. Während der REM-Phase ist das Gehirn sehr kreativ und ich war jeder Minute Schlaf dankbar, um diese stressige Zeit besser zu meistern.“

Erst 2018 veröffentlichte Manu Delago seinen mehrfach ausgezeichneten Berg- und Musikfilm Parasol Peak, in dem er und sein Ensemble bei extremen Bedingungen auf dem Berg live performten und gemeinsam mit einer Film- & Audiocrew diese Expedition zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügten. Diese besondere Erfahrung in Sachen Team Spirit und das gemeinsame Musizieren in schwindelerregenden Höhen motivierten Manu Delago, für Circadian ein neues Ensemble zusammenzustellen, um das Album und die Live-Show zu einer einzigartigen akustischen Reise zu machen.

Nach seinen elektronisch-verspielten Vorgängerwerken Silver Kobalt und Metromonk sind es immer noch die urbanen Klangwelten, die Manu Delago inspirieren, jedoch finden sich diese immer mehr und mehr in akustischen Formen wieder. Ein Grund dafür waren auch Entdeckungen zahlreicher neuer perkussiver Instrumente aus Vietnam, Russland, Türkei oder Indonesien auf seinen weltweiten Konzertreisen. „Ich wollte die Elemente elektronischer Musik durch akustische Instrumente hörbar machen. Klarinetten und das Akkordeon sollten den warmen Klang eines analogen Synthesizers ersetzen. Streicher und Blechblasinstrumente erzeugen einen orchestralen und zugleich intimen Charakter.“

Mi, 25.03.2020
Konzert

Electronica, experimentelle Popmusik

Konzertsaal
Beginn 20:00

22 € Vorverkauf Bitte beachten: im Vorverkauf können je nach Anbieter Gebühren anfallen.

Für diese Veranstaltung gelten KEINE Stadtgarten-Cards

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